Arbeitgeber­marken, die anziehen.

CULTURE OF TRUST

Orientierung und Kontinuität in bewegten Zeiten

Die wirtschaftliche Lage ist anspruchsvoll. Budgets stehen unter Druck, in vielen Branchen sinkt die Personalnachfrage. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel für viele Realität – und die demografische Entwicklung wird ihn in den kommenden Jahren weiter prägen.

DER MOMENT

Sichtbarkeit, wenn andere leiser werden.

Für Arbeitgeber entscheidet sich gerade jetzt, wer morgen die passenden Menschen für sich gewinnen und halten kann. Die Frage dahinter: Wie positioniere ich mein Unternehmen so, dass es trägt – heute und in kommenden Jahren wirtschaftlicher Stabilisierung und Erholung?

Die Antwort liegt in drei Faktoren, die kleinere und mittlere Unternehmen oft glaubwürdiger einlösen als jeder Konzern: Führungskultur, gelebte Werte und klare Kommunikation. Genau jetzt öffnet sich dafür ein strategisches Fenster. Während viele Wettbewerber ihre Arbeitgeberkommunikation zurückfahren, erzielen Unternehmen, die handeln, mit überschaubarem Aufwand überproportionale Sichtbarkeit – und schaffen ein Fundament, das nach der Erholung unmittelbar trägt.

Genau hier setzen wir an: Wir verbinden Strategie, Design, Kultur und Technologie zu einem integrierten Prozess – von der Identität über Workshops und Führungsentwicklung bis zur glaubwürdigen Kommunikation. Nähe, Kultur und Haltung sind die Stärken, die Talente gerade jetzt suchen. Wir machen sie sichtbar.

VERÄNDERTE ERWARTUNGEN

Employer Branding ist heute mehr als Attraktivität

Viele Organisationen spüren, dass bewährte Erfolgsrezepte nicht mehr greifen. Was früher motivierend wirkte, wird heute vermehrt kritisch hinterfragt. Mitarbeitende erwarten keine Versprechen, sie erwarten Orientierung und Verbindlichkeit.

Unternehmen stehen vor grundlegenden Fragen, zum Beispiel:

  • Wie bleiben wir als Arbeitgeber glaubwürdig, wenn Sicherheit nicht mehr selbstverständlich ist?
  • Wie gehen wir mit den Folgen von Kündigungen und Umbrüchen um – auch kommunikativ?
  • Wie verhindern wir, dass Employer Branding als Zynismus wahrgenommen wird?
  • Wie schaffen wir Orientierung, ohne falsche Zuversicht zu erzeugen?

Employer Branding wird damit mehr denn je zu einer Frage von Haltung und Verantwortung.

„Haltung schafft Glaubwürdigkeit. Glaubwürdigkeit schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist die Grundlage für eine lange und persönliche Bindung zum Arbeitgeber.“
Britta Korpas
Creative Director × Kultur
BEST PRACTICE – BRÜGGEN

ÜBERALL IM REGAL: NIRGENDS SICHTBAR.

Brüggen steckt als White-Label-Produzent hinter vielen bekannten Handelsmarken – aber wer kennt das Familienunternehmen selbst? 150 Jahre Geschichte, Sitz in Lübeck, einer der führenden Cerealienhersteller Europas. Gemeinsam haben wir die Unternehmensmarke verjüngt und die Arbeitgebermarke so aufgestellt, dass Brüggen auch über Lübeck hinaus die zur Unternehmensphilosophie passenden Menschen anzieht.

BEST PRACTICE – MARIENKRANKENHAUS

WENN AUS KRISE ZUSAMMENARBEIT WIRD

Corona hat im Marienkrankenhaus etwas ausgelöst, das vorher kaum denkbar war: echte bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Die Frage danach war: Wie bleibt das – auch ohne Ausnahmezustand? In sieben Workshops mit rund 80 Mitarbeitenden haben wir gemeinsame Werte sichtbar gemacht und daraus Strukturen entwickelt, die Zusammenarbeit nicht dem Zufall überlassen sondern dauerhaft im Haus verankern.

VON INNEN NACH AUSSEN

Übereinstimmung, die man spürt.

Glaubwürdige Arbeitgebermarken entstehen dort, wo Unternehmen Strategie, Kultur und Außenwirkung in Übereinstimmung bringen. Genau an diesem Punkt setzen wir an: Dort, wo strategischer Anspruch, gelebte Kultur und externe Wahrnehmung im Einklang stehen. Glaubwürdigkeit ist eine Frage der Übereinstimmung – zwischen strategischer Realität, gelebter Kultur und öffentlicher Darstellung. So wird Employer Branding zur gemeinsamen Aufgabe von Führung, HR, Kommunikation und Organisation und entfaltet seine Wirkung von innen nach außen.

01 — Prepare: Verstehen, wie Sie als Arbeitgeber wirklich wirken.

Wir starten mit Kick-Off und Zielklärung gemeinsam mit der Geschäftsführung. Eine Mitarbeitendenumfrage liefert die quantitative Basis, Stärken-Interviews, Plattform-Bewertungen und eine Wettbewerbsanalyse ergänzen das Bild. Den schärfsten Aufschluss geben dabei die Schnittstellen Ihres Unternehmens: zwischen Führung und Team, zwischen Produktion und Verwaltung, zwischen langjährigen und neuen Kolleg:innen. Hier zeigt sich, welche Werte im Alltag tatsächlich gelebt werden und wo Anspruch und Wahrnehmung auseinandergehen.

Ergebnis: Eine ehrliche Standortbestimmung mit klarem Bild von Stärken, Wahrnehmung und Entwicklungsfeldern.

02 — Talk: Identität gemeinsam schärfen.

In moderierten Workshops bringen wir Mitarbeitende und Führungskräfte aus verschiedenen Bereichen an einen Tisch. Gemeinsam arbeiten Sie heraus, wofür Ihr Unternehmen steht, was es im Kern verbindet und was Sie als Arbeitgeber unterscheidbar macht. Durch den bewussten Perspektivwechsel entsteht ein Markenkern, der von innen getragen wird – und damit Ownership statt verordneter Botschaften.

Ergebnis: Ein geschärfter Markenkern und eine Employee Value Proposition, die im Unternehmen verankert ist.

03 — Play: Möglichkeiten entdecken.

Auf dem geschärften Kern bauen wir die Kommunikation auf. Wir entwickeln Zielgruppen-Personas, kartieren die relevanten Touchpoints entlang der Candidate Journey und finden in kreativen Formaten die Ansätze, mit denen Ihre Marke konkret erlebbar wird. So wird aus Identität eine klare Linie für Ansprache, Kanäle und Kampagnenlogik.

Ergebnis: Eine Kommunikationsstrategie mit differenzierender Botschaftsarchitektur für alle relevanten Touchpoints.

04 — Create: Sichtbar machen.

Jetzt übersetzen wir Strategie und Identität in einen Auftritt aus einem Guss. Dazu gehören Claim und Tonalität, ein EVP Design System mit Bildsprache und Templates, die Konzeption und Umsetzung von Website und Karriereseite sowie die Kampagne. Die Website verstehen wir dabei als operative Manifestation der Positionierung – jeder Kanal spricht dieselbe Sprache, die in den Workshops entstanden ist.

Ergebnis: Ein vollständiges EVP Design System, ein neuer Auftritt für alle Touchpoints und ein Brandbook als verbindliche Grundlage.

05 — Feel: Im Alltag verankern.

Eine Arbeitgebermarke entfaltet ihre Wirkung dort, wo sie täglich erlebbar wird. Wir begleiten den Rollout, befähigen Führungskräfte als Markenbotschafter und sorgen dafür, dass die erarbeiteten Werte über den Kampagnenstart hinaus im Verhalten und in der Kommunikation präsent bleiben.

Ergebnis: Eine Arbeitgebermarke, die im täglichen Erleben trägt und Führungskräfte sichtbar stärkt.

VIER PERSPEKTIVEN

Strategie. Kultur. Design. Technologie.

Starke Arbeitgebermarken entstehen im Zusammenspiel mehrerer Disziplinen. Deshalb betrachten wir Employer Branding aus vier Perspektiven, die sich gegenseitig stärken: Strategie, Kultur, Design und Technologie. Eine Positionierung wird unmittelbar daraufhin geprüft, wie sie sich gestalterisch übersetzen, kulturell verankern und digital erlebbar machen lässt. So entsteht eine Arbeitgebermarke, die in jeder Dimension stimmig ist – und mehr wirkt als die Summe ihrer Teile.

Strategie

Strategie

Employer Branding ist immer Ausdruck strategischer Entscheidungen – auch dann, wenn diese nicht explizit getroffen wurden. Wirtschaftlicher Druck, Priorisierungen und Zukunftsbilder prägen automatisch die Arbeitgeberwahrnehmung.

Wir arbeiten gemeinsam daran, strategische Klarheit herzustellen:
  • Welche Rolle soll Employer Branding im Gesamtunternehmen einnehmen?
  • Welche Zielkonflikte bestehen zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und Arbeitgeberattraktivität?
  • Welche Aussagen sind tragfähig, welche gefährlich?

Employer Branding wird so anschlussfähig an reale Entscheidungen – nicht losgelöst davon.

Kultur

Kultur

Kulturelle Dynamiken lassen sich nicht ausblenden. Gerade in Phasen von Unsicherheit verstärken sich Brüche, stille Konflikte und Vertrauensverluste. Diese wirken nach – intern wie extern.

Wir nehmen uns Zeit, genau hinzuschauen:
  • Wo ist Vertrauen beschädigt worden?
  • Wie können kulturelle Wunden heilen?
  • Welche Themen werden intern nicht mehr offen angesprochen?
  • Welche Erfahrungen prägen die Wahrnehmung des Arbeitgebers tatsächlich?

Employer Branding wird damit zu einem Instrument, um kulturelle Realität ernst zu nehmen und nicht zu überdecken.

Design

Design

Gestaltung ist nie neutral. Gestaltung spiegelt Werte und Haltung und übersetzt sie in eine konsistente, ansprechende Formensprache für potenzielle Mitarbeitende. Glaubwürdigkeit und Vertrauen entstehen, wenn Arbeitgeberauftritt und Gesamtmarke gestalterisch klar zusammengehören und ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Wir hinterfragen Gestaltung konsequent:
  • Welche Haltung transportiert unsere visuelle Sprache?
  • Wo erzeugen Bilder oder Texte Erwartungen, die intern nicht gedeckt sind?
  • Wo wirkt Gestaltung beschwichtigend statt klärend?

Design wird so zu einem Mittel der Präzision und Glaubwürdigkeit.

Technologie

Technologie

Technologie prägt heute maßgeblich, wie Arbeitgeber erlebt werden. Bewerbungsprozesse, HR-Systeme und interne Tools transportieren implizite Botschaften über Wertschätzung, Transparenz und Effizienz.

Wir analysieren diese Wirkung bewusst:
  • Unterstützen Systeme das gewünschte Arbeitgeberbild?
  • Wo entstehen Reibungen zwischen Anspruch und Prozess?
  • Welche Erwartungen werden geweckt, ohne eingelöst zu werden?

Technologie wird bei uns nicht isoliert betrachtet, sondern immer im kulturellen und strategischen Kontext.

Sprechen Sie mich an.

Employer Branding entfaltet seine Wirkung dort, wo Kultur erlebbar wird. Was Mitarbeitende erzählen, prägt die Arbeitgebermarke stärker als jede Kampagne. Wenn Sie die kollektiven Stärken in ihrem Unternehmen besprechbar machen wollen, um darauf eine glaubwürdige Kommunikation aufzubauen, dann lassen Sie uns gemeinsam planen.

Britta Korpas
Creative Director × Kultur