Weniger Stress. Mehr Druck.
Königsdruck ist eine Berliner Druckerei mit gewachsenem Selbstverständnis und einem Maschinenpark, der mehr leistet als das, was im Markt zum Standard geworden ist. Was im Inneren über Jahre gewachsen war, hatte Substanz: ein beständiges Team mit hoher fachlicher Tiefe, langjährige Kundenbeziehungen, ein ausgeprägter Servicegedanke. Was nach außen sichtbar wurde, hielt damit nicht Schritt. Die Kommunikation war zurückhaltend, der Auftritt leiser als das, was im Haus tatsächlich entstand. Mit dem Generationswechsel in der Führung von Königsdruck kam ein Wendepunkt. Der neue Geschäftsführer brachte sein eigenes Unternehmen mit. Ab diesem Zeitpunkt gab es zwei Häuser unter einem Dach, zwei Belegschaften, zwei Arbeitskulturen. Aus dem Zusammenschluss entstand nicht nur ein erweitertes Portfolio, sondern die Frage nach einem gemeinsamen Selbstverständnis.
Königsdruck brauchte eine Marke, die zwei Teams verbindet – und die das, was im Inneren längst gelebt wird, nach außen sichtbar macht.
Beteiligung als Strategie
Eine Marke, die zwei Belegschaften zusammenführen soll, lässt sich nicht von außen entwerfen. Sie muss aus dem Inneren kommen – und dazu muss zuerst das Innere zusammenfinden. Markenarbeit war hier von Anfang an auch Kulturarbeit. In Workshops, 1:1-Interviews und einer wertschätzenden Vorstellung, in der Kolleginnen und Kollegen sich gegenseitig würdigten, wurde sichtbar, was beide Häuser miteinander verbindet: ein hoher fachlicher Anspruch, ein ausgeprägter Servicegedanke, eine Haltung, die Verantwortung übernimmt.



Geht nicht, gibt's nicht.
Es gibt Sätze, die nicht entwickelt werden müssen, weil sie längst da sind. Königsdruck ist die Druckerei, die annimmt, was andere abgelehnt haben – komplizierte Bemusterungen, Nischenprodukte, Aufträge, die mehrere Monate Entwicklungszeit brauchen, bis sie realisierbar sind.


Beeindrucken. Verbinden. Einprägen.
Aus der Auseinandersetzung wuchs der Werte-Dreiklang, der das Spannungsfeld der Marke präzise auf den Punkt bringt: zwischen Neuem und Altem, zwischen Mut und Substanz, zwischen Risiko und Verlässlichkeit. Beeindrucken steht für die Bereitschaft, über die Tischkante hinauszudenken. Für Ideengeber, Problemlöser, Mitdenker im Entwurf. Verbinden steht für Empathie, Teamgeist, langjährige Kundenbeziehungen, eine Beratungskultur, die im Alltag trägt. Einprägen steht für das Handwerkliche. Für Fachwissen, Termintreue, hohen Qualitätsanspruch, beständige Mitarbeitende. Drei Worte, ein Spannungsfeld, eine Marke, die im Team verankert ist – weil das Team sie selbst formuliert hat.
„Vom Wert zur Wirkung“
Aus dem Werte-Dreiklang entstanden Maßnahmen, die das Selbstverständnis nach innen wie nach außen erlebbar machen. Der Standort soll sichtbar werden – als Ort, an dem produziert, gedacht und entwickelt wird.
Königsdruck tritt heute mit einem Selbstverständnis auf. Mitarbeitende erkennen sich im Werte-Dreiklang wieder, weil sie an seiner Entstehung beteiligt waren. Aus zwei Teams wurde eine Marke, die Tradition und Erneuerung nicht gegeneinander ausspielt, sondern aufeinander aufbaut.


Marke als Selbstverständnis.
Königsdruck zeigt, dass Markenarbeit dort gelingt, wo sie das Innere des Unternehmens nicht überspringt, sondern aktiviert. Wo aus Beteiligung Identifikation wird und aus Identifikation eine Marke, die im Alltag trägt.

Sprechen Sie mich an.
Eine Berliner Traditionsdruckerei, ein neuer Geschäftsführer, zwei Generationen: Bei Königsdruck ist daraus eine gemeinsame Zukunft entstanden. Solche Übergänge zu begleiten gehört definitiv zu meinen Lieblingsaufgaben.
